Der WBC Innsbruck zeigt sich im großen Becken noch einmal stärker als in den letzten Runden und schlägt mit eindrucksvollem Spiel beide direkten Konkurrenten um den Play-Off Einzug. Auch Tirol gab sich in den ersten Spielen am Tivoli keine Blöße und schlägt Donau Wien und den ASV jeweils souverän.
WBCI- Goalie Matthias Eisl: Wichtiger Rückhalt in beiden Spielen |
Schon das erste Spiel des WBCI am Samstag Nachmittag begann mit einem Tsunami: Nach den ersten beiden Vierteln gegen den ASV Wien, der eine Woche zuvor noch mit einem Unentschieden gegen Salzburg einigermaßen überraschend punkten konnte, führten die groß aufspielenden Innsbrucker bereits 6:1. Auf dem großen Spielfeld kamen die schwimmerischen Stärken des Tiroler Farmteams noch besser zur Geltung als im bisherigen Saisonverlauf, der zurückgekehrte Centerspieler Peter Hornák verlieh dem Spiel außerdem sichtbar Struktur und eine klare Organisation. Es lag allerdings in erster Linie an einer großartigen Mannschaftsleistung, dass auch in den letzten beiden Spielabschnitten bei den jungen Talenten nichts mehr anbrannte und der wichtige Sieg verbucht werden konnte, der in seiner Deutlichkeit doch ziemlich unerwartet kam.
Einmal mehr Führungsspieler beim WBCT: Ondrej Janov |
Etwas zäher begann das Wochenende im Anschluss für den Titelverteidiger Tirol: Der gegnerischen Mannschaft von Donau Wien gelang es zu Beginn konsequent die gefährlichen Konter des WBCT zu entschärfen und so eine frühe Entscheidung etwas hinauszuzögern. Mit der Zeit gelang es Tirol allerdings die spielerischen Vorteile in Zählbares umzumünzen und einen ungefährdeten, souveränen Pflichtsieg heimzuspielen.
Am Sonntagvormittag machte dann der WBCI gegen die „Buffalos“ dort weiter, wo er am Vortag gegen den ASV aufgehört hatte. Beim Halbzeitstand von 8:3 schien das Spiel bereits zugunsten der Innsbrucker entschieden zu sein, als eine unerklärliche Ladehemmung die Gäste wieder ins Spiel brachte und letztere sogar bis an ein Tor heranbrachte. Nach zwei intensiven Vierteln ohne Innsbrucker Torerfolg gelang es dem WBCI letztlich den 8:7 Sieg über die Zeit zu bringen, den Wienern verblieb in den letzten Sekunden nicht mehr genügend Zeit um um den Ausgleich anzugreifen. Dieses Wochenende war den Youngsters ein großer Coup geglückt, die beiden wichtigen Siege gegen die direkten Konkurrenten aus der Hauptstadt kommen praktisch dem Einzug ins obere Play-Off gleich. Innsbruck steht nun nur einen Punkt hinter dem Vizemeister Salzburg auf Platz drei der Tabelle, es ist aber vor allem die in den letzten Spielen gezeigte Leistung und die Dominanz in den zurückliegenden Spielen, die großes Potential offenbart.
Harter Kampf im Center: WBCT-Topscorer Pauli Kovác |
Auch die Tiroler Titelverteidiger begannen ähnlich wie am Vortag: Wieder hatte man Probleme sich unmittelbar am Anfang abzusetzen, in einigen Aktionen fehlte schlicht das nötige Glück, so stand es nach einem Viertel „nur“ 2:1 für die Gastgeber. Doch spätestens im dritten Spielabschnitt waren auch in dieser Partie die Rollen klar verteilt, der defensiv starke WBCT übte sich in Geduld, konnte sich in einem qualitativ hochwertigen und fairen Spiel durchsetzen und einen ebenso hart erarbeiteten, wie verdienten Favoritensieg einfahren, der getrost noch höher ausfallen hätte können.
Ergebnisse:
Samstag, 11.05.2013, Tivoli-Innsbruck:
WBC Innsbruck – ASV Wien: 14-6 (3:0, 3:1, 4:3, 4:2)
WBC Tirol – Donau Wien : 13-5 (3:0, 5:2, 2:2, 3:1)
Sonntag, 12.05.2013, Tivoli Innsbruck:
WBC Innsbruck – Donau Wien: 8-7 (2:1, 6:2, 0:0, 0:4)
WBC Tirol – ASV Wien : 14-7 (2:1, 2:1, 5:2, 5:3)
Tabelle nach Runde 2 des GRUNDDURCHGANGS
Pl
|
Mannschaft
|
Sp
|
S
|
U
|
N
|
+
|
–
|
Dif
|
Punkte
|
1
|
WBC Tirol
|
10
|
10
|
0
|
0
|
189
|
68
|
+121
|
20
|
2
|
PL Salzburg
|
10
|
6
|
1
|
3
|
108
|
93
|
+15
|
13
|
3
|
WBC Innsbruck
|
10
|
6
|
0
|
4
|
124
|
101
|
+23
|
12
|
4
|
ASV Wien
|
10
|
4
|
1
|
5
|
121
|
104
|
+17
|
9
|
5
|
Donau Wien
|
10
|
3
|
0
|
7
|
88
|
114
|
-26
|
6
|
6
|
WBV Graz
|
10
|
0
|
0
|
10
|
59
|
209
|
-150
|
0
|
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